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320 Cabriolet B

Details

Baujahr: 1939
Kilometer: 150 km
Lackierung: schwarz
Interieur: Leder beige
Besonderheiten: Lederausstattung, Chromspeichenräder, Weißwandreifen, Zusatzscheinwerfer

Preis: VERKAUFT

Die Baureihe

Ein Oberklassefahrzeug als Spitzenleistung der deutschen Automobilindustrie in den 30-er Jahren. Der neue Typ 320 ersetzte ab 1937 den Typ 290. Dazu wurde weiter das Fahrgestell des 290-ers verwendet, auf das jetzt längere und breitere Karosserien in der damals üblichen Karosserievielfalt aufgesetzt wurden. Der Wagen hat einen seitengesteuerten Sechszylinder-Reihenmotor mit 3208 cm³ Hubraum und 78 PS (57 kW). Er hat ein voll synchronisiertes Vierganggetriebe.

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Das Fahrwerk entspricht mit Pendelachse hinten und einer Vorderachse mit einer Querblattfeder und Schraubenfedern ebenfalls dem Typ W 18. Als Werkskarosserien standen neben dem Fahrgestell das Cabriolet A und ein Coupé zur Wahl. Der Kühlergrill war nun etwas gepfeilt, nach hinten geneigt und ohne Querbügel für die Scheinwerfer, was dem Fahrzeug ein schnittigeres Aussehen gibt. Der Wagen erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Der 320-er war als luxuriöser Reisewagen konzipiert mit dem man mühelos auch größere Distanzen bewältigen konnte. Obwohl nicht sportlich ausgelegt, zeichnet er sich durch eine gute Straßenlage und eine angenehme kraftsparende Handhabung aus. Aufgrund der allgemein schlechteren Treibstoff-Qualität und einem dadurch verursachten Leistungsverlust wurde später der Hubraum des Motors auf 3,4 L erhöht. Eine Maßnahme die auch alle anderen deutschen Automobil-Hersteller damals durchführten. Leistungs- und Drehmomentwerte blieben unverändert. Der Typ 320 wurde als Zivilversion 5.189 mal im Werk Mannheim produziert und kostete in der Ausführung als Cabriolet B rund 10.000 RM. Sehr viele Exemplare wurden von der Wehrmacht zwangsverpflichtet und sind in den Wirren des zweiten Weltkriegs und danach verschollen.

Das Fahrzeug

Ausgeliefert wurde das Fahrzeug 1938 an ein Mitglied des schwedischen Adels und verblieb dann viele Jahre in Schweden. 2012 kam es nach Deutschland zurück und wurde in einschlägigen Fachbetrieben auf höchstem handwerklichem Niveau technisch und optisch vollständig restauriert.

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Nach der Restaurierung wurden keine Fahrten mit dem Fahrzeug durchgeführt. Alles befindet sich in einem tadellosen Zustand und funktioniert einwandfrei. Die durchgeführten Arbeiten sind umfangreich mit Fotos dokumentiert. Ein H-Gutachten und Unterlagen über den prominenten Erstbesitz in Skandinavien liegen vor.