Unsere Fahrzeuge

280 SL Pagode

Details

Baujahr: 1969
Kilometer: 79.500 km
Lackierung: silbermetallic
Interieur: Leder schwarz
Besonderheiten: Metallic, Automatik, Lederausstattung, Radio Becker Europa, Deutsches Fahrzeug unrestauriert 3. Vorbesitzer, 3, Quersitz hinten

Preis: VERKAUFT

Die Baureihe

Der W 113 ist ein zweisitziges Faltdach-Cabriolet von Mercedes-Benz, das im März 1963 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt wurde. Er sollte gleichzeitig die Typen 190 SL und 300 SL ersetzen. Wegen seines zusätzlichen lieferbaren, nach innen gewölbten Hardtops erhielt er den Spitznamen „Pagode“. Er wurde in den Versionen 230 SL (1963 – 1967), 250 SL (1967) und 280 SL (1968-1971), wahlweise mit Schalt-oder Automatikgetriebe insgesamt 48.912 mal gebaut.

mehr lesen

Gegen Aufpreis gab es den Wagen auch als Roadster (2+2) mit Hardtop ohne Verdeck/Verdeckkasten und einer durchgehenden Rücksitzbank. Dieses California-Modell wurde von Mercedes als „Sonderausführung ohne Roadsterverdeck mit vergrößertem Fond“ angeboten. Der W 113 markiert den Übergang von den rundlichen Formen des Vorgängermodells zu einem mehr sachlichen Stil. Das Ziel bei der Designentwicklung bestand darin, sich vom Vorgänger deutlich abzugrenzen und ein „maskulines“ Erscheinungsbild anzustreben. Glatte Flächen, viel Nutzraum und den Verzicht auf Zierelemente zeichnen den Pagoden-SL aus. Der Hauptabsatzmarkt waren die USA, hier wiederum ging ein Großteil der Fahrzeuge nach Kalifornien. Die „Pagode“ war der erste SL, bei dem umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt wurden. Das seine Basis die Bodengruppe der „Heckflosse“ W 111 mit einem 30 cm kürzeren Radstand ist, hat auch der SL eine steife Fahrgastzelle und Knautschzonen, leicht verformbare Bug- und Hecksegmente. Der Innenraum ist wie bei der Limousine entschärft, es gibt keine harten Ecken und Kanten. Sicherheitsgurte waren, wie beim Vorgänger, als Sonderausstattung erhältlich. Das Lenkgetriebe wurde aus dem crashgefährdeten Bereich des Vorderwagens an die Stirnwand gerückt, die Lenksäule ist geknickt und hat Gelenke, die den gefürchteten Lanzeneffekt bei einem Unfall verhindern. 1967 kamen die Sicherheitslenksäule mit Pralltopf im Lenkrad hinzu.

Das Fahrzeug

Bei der ausgestellten Pagode handelt es sich um ein nahezu unrestauriertes, deutsches Fahrzeug. Das Fahrzeug wurde 1969 an einen Unternehmer aus Köln ausgeliefert. Über die Jahre wurde das Fahrzeug regelmäßig und aufwendig bei Mercedes-Benz Partnern gewartet. Die Historie ist klar nachvollziehbar und alle entsprechenden Unterlagen sind vorhanden. Ebenso der originale Pappbrief und die Datenkarte sowie das originale Serviceheft. Ein Fahrzeug mit Sammlerpotential.