Unsere Fahrzeuge

250 SL Pagode

Details

Baujahr: 1968
Kilometer: 22.088 km
Lackierung: Signalrot (568)
Interieur: Leder cremebeige
Besonderheiten: Automatikgetriebe, Radio Becker Grand Prix, Lederpolster, Wärmedämmendes Glas

Preis: VERKAUFT

Die Baureihe

Im März 1963 war die Sensation perfekt: Die Daimler-Benz AG präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon einen neuen SL (W 113). Die moderne gradlinig geschnittene Karosserie, der luxuriöse lichtdurchflutete Innenraum sowie die fortschrittliche Sicherheitsausstattung trafen genau den Zeitgeschmack. Erstmalig war in einem SL ein Automatikgetriebe lieferbar.

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Zwei Versionen waren im Angebot, ein Roadster 2+2 mit einer durchgehenden Rücksitzbank und Hardtop ohne Stoffverdeck (California-Version), sowie ein Cabrio mit Stoffverdeck und optional lieferbaren Hardtop. Das Hardtop sollte auch für die Zusatzbezeichnung dieses Modells Pate stehen: Das ungewöhnlich nach innen gewölbte Mittelteil des Dachs verlieh dem SL nicht nur ein sportlich-dynamisches Erscheinungsbild, sondern erinnerte auch an japanische Pagoden mit ihrer typischen Dachkonstruktion. Der Name „Pagode“ war fortan untrennbar mit diesem SL verbunden. Produziert wurde die „Pagode“ von 1963 – 1971. Zunächst als 230 SL, 1967 folgte der 250 SL und ab 1968 bis Produktionsende wurde der 280 SL gebaut. Insgesamt wurden knapp 49.000 Fahrzeug hergestellt, mehr als die Hälfte wurden exportiert. In der langen Tradition der Fahrzeuge mit der Bezeichnung „SL“ hat sich die „Pagode“ einen Stammplatz erobert und ist in der Szene fest etabliert. Die Formgebung, die beherrschbare Technik, eine beruhigende Ersatzteilversorgung und besonders die problemlose Handhabung im alltäglichen Gebrauch ließen die Fan-Gemeinde im Laufe der Zeit immer größer werden.

Das Fahrzeug

Dieses Fahrzeug wurde 1967 als Neufahrzeug in die USA exportiert. Die „Pagode“ erfreute sich – wie damals bei uns- auch dort allergrößter Beliebtheit. Viele der heute gut erhalten gebliebenen Exemplare stammen aus Amerika, den klimatisch günstigen Verhältnissen sei es gedankt. Bereits 1997, also lange bevor die große Nachfrage nach den „Pagoden“ bei uns zum zweiten Mal einsetzte, war der 250 SL wieder zurück in Deutschland.

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Das Fahrzeug wurde komplett zerlegt und von der Rohkarosse an vollständig neu aufgebaut. Die Qualität dieser Arbeit ist auch heute noch als „ausgezeichnet“ einzustufen. Das Gleiche gilt für die Motor-Revision durch einen namhaften Spezialisten. Die Leistungsdaten erreichen annähernd die Werte des 280 SL. In Verbindung mit dem exakt schaltenden Automatik-Getriebe entstand ein perfekt zu fahrendes Auto, das seinen Besitzern sehr viel Freude bereiten wird. Die Farb-Zusammenstellung „Rot/Cremebeige“ gehört zu den klassischen Kombinationen, die vom 300 SL Flügeltürer (1954) bis zu den heute aktuellen Modellen der SL-Klasse durchgängig im Programm waren.